Das Grundmodul - Prinzipiengrundmodul prinzipien

Klare und einfache Struktur

wp-soft® ist

  • klar
  • in einfachen Strukturen und
  • streng chronologisch aufgebaut.

Dies bedeutet, dass innerhalb des Softwareprogramms nicht „hin und her gesprungen“ werden soll und muss, sondern die Arbeitsschritte genau in der vorgegebenen Reihenfolge abzuarbeiten sind.

Darüber hinaus arbeitet die Software nach den allgemein bekannten Anwendungsregeln von "Word" und "Excel", ohne aber selbst "Word" und "Excel" zu sein (wp-soft® ist eine in C# geschriebene, datenbankgestützte Software). Somit entfallen Einarbeitungszeiten und die Akzeptanz bei den Anwendern ist sofort gegeben.

Diese Prinzipien führt zu einem wesentlich komfortableren Arbeiten.

Interaktivität

Eine der wesentlichen Eigenschaften, durch die sich wp-soft® deutlich von anderen Prüfprogrammen unterscheidet, ist die Interaktivität.

Interaktivität bedeutet, dass die Software in der Lage ist, auf die Antworten, die der Anwender auf die gestellten Fragen gibt, zu reagieren. Die Folge hiervon wiederum ist, dass in der weiteren Abfolge der Jahresabschlussprüfung unnötige Fragen gar nicht mehr gestellt werden. Somit werden künftige Prüfungshandlungen automatisch reduziert oder entfallen u.U. sogar völlig.

Die entscheidenden Prozesse, bei denen die Interaktivität von wp-soft® insbesondere zum Tragen kommt, sind

  • die automatische Vernetzung des Prüfungsergebnisses auf der Gesamtunternehmensebene mit der anschließend festzulegenden generellen Prüfungsintensität auf der Prüffeldebene (Vorgabe der einzuhaltenden Prüfungssicherheit – „hinreichende Sicherheit“) sowie
  • auf der Prüffeldebene die automatische Festlegung der individuellen Prüfungsintensität innerhalb der einzelnen Positionen der Bilanz und GuV (unter Beachtung der vorgegebenen hinreichenden Sicherheit).
Skalierte Prüfung
Allgemeines

Die verpflichtende Anwendung der „skalierten Prüfung“ ist in § 24b Abs. 1 BS WP/vBP gesetzlich verankert.

Die konkreten praktischen Möglichkeiten einer Skalierbarkeit des Prüfungsprozesses bestehen insbesondere im Rahmen

  • des risikoorientierten Prüfungsansatzes (Risiken haben Einfluss auf den Umfang der nachfolgenden Prüfungshandlungen),
  • der Wesentlichkeit (die Wesentlichkeitsgrenze hat Einfluss auf den Umfang der nachfolgenden Prüfungshandlungen),
  • der Prüfungsplanung,
  • der IKS-Prüfung auf Prüffeldebene (die Höhe des inhärenten Risikos bestimmt den Bedarf einer IKS-Prüfung und weiterer aussagebezogener Prüfungshandlungen),
  • der Prüfungsziele (es müssen nicht immer alle Prüfungsziele in einer konkret zu prüfenden Position verfolgt werden) und
  • der Dokumentation.

Alle diese Punkte sind bei genauer Betrachtung tatsächlich nicht neu. Sie sind vielmehr der Ausfluss einer konsequenten Anwendung des risikoorientierten Prüfungsansatzes, wie er im IDW PS 261 / ISA 200 bereits seit Jahren gefordert wird.

Skalierte Prüfung mit wp-soft®

Die skalierte Prüfung ist in wp-soft® insbesondere durch die folgenden Maßnahmen umgesetzt:

  • die automatisierte, interaktive Prüfung erfolgt streng nach dem risikoorientierten Prüfungsansatz:
    • Prüfung auf zwei Ebenen: Ebene des Gesamt-Unternehmens und Prüffeldebene (Bilanz- und GuV-Positionen).
    • dreistufiges Prüfungsvorgehen auf der Prüffeldebene: inhärentes Risiko, Kontrollrisiko und Entdeckungsrisiko,
  • die interaktiv ermittelten Risiken auf Gesamt-Unternehmensebene haben unmittelbare Auswirkungen auf die Prüfungsintensität auf der Prüffeldebene (Bilanz- und GuV-Positionen),
  • nur risikobehaftete Prüfungsziele (Ausweis, Bestand, Vollständigkeit, Bewertung) werden aufgrund der Interaktivität auf der Prüffeldebene weiterverfolgt,
  • die Konzepte der „hinreichenden Sicherheit“ und der „Wesentlichkeit“ haben - systemseitig gesteuert - direkte Auswirkungen auf den Umfang der Prüfungshandlungen auf der Prüffeldebene,
  • der Planungsumfang ist von Größe und Komplexität abhängig,
  • bei Folgeprüfungen werden die Arbeitspapiere des Vorjahres automatisch übernommen und ggf. aktualisiert.

 

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