Das Prüfungsrisikomodell definiert auf der Prüffeldebene ein grundsätzlich dreistufiges Prüfungsvorgehen (inhärentes Risiko -> Kontrollrisiko -> Entdeckungsrisiko). Vgl. hierzu IDW PS 261 Tz. 6 und Tz. 66.
Dieser dreistufige Prüfungsprozess ist aber nicht in jedem Prüffeld automatisch vollumfänglich abzuarbeiten. Vielmehr ist nach Beendigung der Prüfungshandlungen auf jeder Stufe (dieses dreistufigen Prüfungsvorgehens) zu fragen, ob in der weiteren Folge prüferische Tätigkeiten
Diese Vorgehensweise entspricht dem Prüfungsrisikomodell gem. IDW PS 261, d.h. danach ist nur dort in die Tiefe gehend zu prüfen, wo ein Risiko vermutet oder gesehen wird.
Wie intensiv nun in den einzelnen Prüffeldern zu prüfen ist, gibt wp-soft® dem Abschlussprüfer im Detail vor. Dabei sind zwei Determinanten entscheidend für die tatsächliche Prüfungsintensität in den jeweiligen Prüffeldern:
Aus der Kombination dieser beiden Einflussgrößen kann sich dann z.B. ergeben, dass dem Abschlussprüfer bereits zu diesem Zeitpunkt von wp-soft® vorgeschlagen wird, keine weiteren Prüfungshandlungen mehr durchzuführen, da die geforderte Prüfungssicherheit in dem gerade zu prüfenden Prüffeld erreicht ist.
Umgekehrt besteht ebenso die Möglichkeit, dass wp-soft® den Abschlussprüfer in einem anderen Prüffeld durch alle drei Prüfungsschritte auf der Prüffeldebene führt, wenn die erforderliche Prüfungssicherheit jeweils noch nicht erreicht wurde.
Selbstverständlich „filtert“ wp-soft® auf allen Ebenen die zu bearbeitenden Fragen, immer in Abhängigkeit von den auf den Vorstufen erzielten Prüfungsergebnissen. Auch dies ist das Ergebnis der Interaktivität von wp-soft®.